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Marburger Konzentrationstraining

Von Dieter Krowatschek ist das am häufigsten eingesetzte Gruppentraining mit Kindergarten- und Schulkindern,sowie mit Jugendlichen.

Es wurde im Rahmen mehrere Diplomarbeiten wissenschaftlich begleitet und an der Philipps-Universität Marburg evaluiert. Alle Evaluationen ergaben, dass sich vor allem das instabile Leistungsverhalten in der Schule verbessert.

Das Selbstvertrauen der Kinder wurde durch das Training erheblich gestärkt. Die Interaktion zwischen Mutter und Kind vor allem bei den Hausaufgaben gestaltete sich deutlich weniger problematisch.
Die bisherigen positiven Ergebnisse zum Marburger Konzentrationstraining belegen die Wirksamkeit des Trainings.

 

Für welche Kinder ist ein Aufmerksamkeitstraining sinnvoll?

Ein Kind hat Konzentrationsschwierigkeiten, wenn es ihm schwer fällt, seine Aufmerksamkeit der Situation entsprechend zu steuern, also sich einer Sache gezielt zuzuwenden,

  • dabei zu bleiben
  • unwichtiges auszublenden und
  • die Aufgabe in angemessener Zeit zu bearbeiten.

Dies kann sich im Schulalltag oder bei den Hausaufgaben äußern durch:

  • Unaufmerksamkeit, Ablenkbarkeit,
  • geringere Ausdauer
  • Unruhe, Impulsivität
  • Schwierigkeiten im Zusammenhalten der Arbeitsmaterialien
  • Träumen, nicht bei der Sache sein
  • brauchen sehr lange, bis sie mit einer Aufgabe anfangen
  • sind häufig am Ende der Stunde nicht fertig
  • Flüchtigkeitsfehler, die nicht korrigiert werden
  • Gelerntes wird nach kurzer Zeit manchmal komplett vergessen
  • Schwierigkeiten bei selbständiger Arbeit

Besonders profitieren Kinder von einem Konzentrationstraining, die

  • sich leicht ablenken lassen
  • noch nicht selbstständig arbeiten können
  • sich wenig zutrauen
  • sehr viel Zuwendung brauchen
  • Anzeichen einer Aufmerksamkeitsstörung haben
  • schlecht mit Misserfolg umgehen können
  • schulmüde sind

Aus einer Aufmerksamkeitsproblematik entstehen über kurz oder lang Leistungsprobleme.
Auch die Eltern-Kind-Beziehung wird dadurch belastet. Die Eltern versuchen zu helfen und lenkend einzugreifen, was den Druck auf die Kinder jedoch meist noch erhöht.
Sind der Leistungsdruck und die Anspannung zu hoch, kann es in Prüfungssituationen sogar zu Blackouts kommen. Der zu Hause geübte und beherrschte Stoff ist in der Klassenarbeit wie weggeblasen. Hausaufgaben dauern oft stundenlang.
Als Folge entwickelt das Kind ein schwaches Selbstbewusstsein, traut sich nichts mehr zu und strengt sich häufig nicht mehr richtig an.

Ziele des Marburger Konzentrationstrainings:

Inhalt und Ziel ist das Training der Selbststeuerung, um die Aufmerksamkeitssteuerung und die Selbständigkeit der Kinder zu fördern.
Die Kinder lernen dabei über das so genannte Laute Denken das Innere Sprechen.
Die Kinder üben, planvoll und systematisch vorzugehen. Ein reflexiver Arbeitstil wird aufgebaut. Gleichzeitig wird dem impulsiven, überstürzten Handeln entgegengewirkt.
Trödelnde Kinder trainieren ein Arbeitsschema ein, durch das sie zügiger vorgehen können. Auch der richtige Umgang mit Fehlern wird im Training eingeübt. Das Training erhöht auch die Leistungsmotivation und Anstrengungsbereitschaft der Kinder.

Vor allem aber macht Ihnen das Training Spaß.

Zusätzlich fließen Entspannungsübungen, Übungen zu Feinmotorik, Wahrnehmung, Denk- und Merkfähigkeit in das Training mit ein.
Durch die Gruppensituation bieten sich bei Spielen zahlreiche Möglichkeiten der Interaktion und der Einübung von Regeln.
Zusätzlich finden zur Verbesserung der Eltern-Kind Interaktion und Stärkung der Eltern Vorträge und eine regelmäßige Begleitung statt.